Homocystein
Eine Aminosäure, die bei Erhöhung mit kardiovaskulärem und neurologischem Risiko verbunden ist. Spiegel werden durch B-Vitamine beeinflusst, besonders B12 und Folat.
Was ist Homocystein?
Homocystein ist eine Aminosäure, die während des Proteinstoffwechsels produziert wird. Normalerweise wird es schnell in andere Substanzen umgewandelt, wobei Vitamin B12, Folat und B6 als Cofaktoren dienen.
Wenn diese Vitamine fehlen, reichert sich Homocystein an. Erhöhte Werte sind mit erhöhten kardiovaskulären, neurologischen und Schwangerschaftsrisiken verbunden.
Normalwerte
| Homocystein-Wert | Interpretation |
|---|---|
| Unter 10 µmol/L | Optimal |
| 10–15 µmol/L | Normal |
| 15–30 µmol/L | Erhöht |
| Über 30 µmol/L | Stark erhöht |
Warum es wichtig ist
Kardiovaskuläres Risiko
Erhöhtes Homocystein schädigt Blutgefäßwände und fördert Gerinnung. Es ist ein unabhängiger Risikofaktor für Herzinfarkt, Schlaganfall und periphere arterielle Verschlusskrankheit.
Neurologische Gesundheit
Hohes Homocystein ist verbunden mit:
- Kognitivem Abbau
- Demenzrisiko
- Depression
Schwangerschaftskomplikationen
Erhöhtes Homocystein erhöht das Risiko für:
- Neuralrohrdefekte
- Präeklampsie
- Wiederholte Fehlgeburten
Was hohes Homocystein verursacht
- B12-Mangel — Häufigste Ursache
- Folatmangel
- B6-Mangel
- Nierenerkrankung — Beeinträchtigte Clearance
- Genetik — MTHFR-Mutationen beeinflussen den Stoffwechsel
Wie du Homocystein senken kannst
- Stelle ausreichende B12-, Folat- und B6-Aufnahme sicher
- Behandle zugrunde liegende Mängel
- Erwäge methylierte B-Vitamine bei MTHFR-Mutationen
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